Wenn Sie unter körperlichen und emotionalen Beschwerden wie Nacken- oder Rückenschmerzen leiden, weil Ihre Brüste zu groß für Ihre Körperproportionen sind, kann eine Brustverkleinerung Abhilfe schaffen. Diese Operation reduziert das Brustvolumen, sorgt für eine leichtere, harmonischere Körperform und verleiht der Brust eine natürlich schöne Kontur.
Dr. Marco Ranieri ist auf Brustverkleinerungen spezialisiert und nutzt die neuesten Techniken und sein Fachwissen, um die Größe und Form Ihrer Brüste zu verändern und Ihnen so eine angenehmere, schmalere Silhouette zu verleihen.
Leichte Makromastie
Bei leicht bis mäßig vergrößerten Brüsten wird häufig eine Kombination aus Bruststraffung und Entfernung von Drüsengewebe durchgeführt. Die Narben verlaufen um die Areola und, falls erforderlich, zusätzlich senkrecht nach unten, wodurch eine Narbe in Form eines Lollipops entsteht.
Mäßige Makromastie
Bei stärkerer Vergrößerung wird in der Regel die Hall-Findlay-Technik, eine Weiterentwicklung der bekannten i-Schnitt-Methode, angewendet. Auch hier entstehen Lollipop-förmige Narben; gelegentlich ist eine zusätzliche kurze Narbe in der Unterbrustfalte erforderlich (kurzes umgekehrtes T-Muster).
Ausgeprägte Makromastie (Gigantomastie)
Bei sehr großen Brüsten sind längere Schnitte entlang der Unterbrustfalte notwendig, wodurch eine T-förmige Narbe entsteht. In Einzelfällen kann auch eine Versetzung oder Transplantation der Brustwarze erforderlich sein.
Bei der Planung einer Brustverkleinerung ist ein ausführliches Beratungsgespräch erforderlich, um Ihren Gesundheitszustand, Ihre Beweggründe für den Eingriff und Ihre Erwartungen zu besprechen.
In einigen Fällen können apparative Untersuchungen wie eine Mammographie oder eine Brustultraschalluntersuchung erforderlich sein, um das innere Drüsengewebe zu beurteilen und vor dem Eingriff maximale Sicherheit zu gewährleisten. Während der Beratung werden außerdem die verschiedenen verfügbaren Operationstechniken, die zu erwartenden Ergebnisse sowie die möglichen mit dem Eingriff verbundenen Risiken erläutert.
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und beinhaltet die Entfernung von überschüssigem Drüsen-, Haut- und Fettgewebe. In den meisten Fällen wird auch die Größe und Position der Areola angepasst, um eine kleinere, wohlgeformte und natürlich straffere Brust zu erzielen. Gelegentlich kann zusätzlich ein Brustimplantat erforderlich sein, um für mehr Fülle zu sorgen.
Nach einer Nacht im Krankenhaus beurteilt Ihr Chirurg, ob Sie entlassen werden können, verschreibt Schmerzmittel und erstellt einen individuellen postoperativen Behandlungsplan. Ein leichter postoperativer Kompressionsverband wird für die ersten 24 Stunden nach dem Eingriff angelegt.
Nach den ersten 24 Stunden wird Ihnen der passende postoperative Stütz-BH angepasst, der gemäß den Anweisungen kontinuierlich getragen werden sollte. In den ersten zwei bis drei Tagen nach der Operation können mäßige Schmerzen und leichte Blutergüsse auftreten. Die meisten Patientinnen können je nach Art ihrer Tätigkeit nach etwa zwei Wochen wieder zur Arbeit zurückkehren. Nach rund sechs Wochen sollten Sie sich wieder weitgehend normal fühlen und können – unter Anleitung Ihres Chirurgen – schrittweise mit sportlichen Aktivitäten und Ihren gewohnten Routinen beginnen.
Dauer der Operation
2-3 Stunden
Art der Anästhesie
Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)
Klinikaufenthalt
Tagesklinik oder Übernachtung Vom Einzelfall abhängig
Rückkehr zur Arbeit
nach ca. 1–2 Wochen
Vollständige Genesung
6–8 Wochen
Ihre Sicherheit und Ihre Behandlungsergebnisse stehen für uns an erster Stelle. Deshalb ist ein erstes Beratungsgespräch mit Dr. Marco Ranieri unerlässlich. So kann er Ihre Bedürfnisse verstehen, Ihnen die besten Behandlungsoptionen erläutern und Ihnen eine individuell abgestimmte Betreuung gewährleisten.
Mit dem Ausfüllen dieses Kontaktformulars bestätigen Sie, dass Ihnen die Teilnahme an einem ersten Beratungsgespräch mit Dr. Ranieri wichtig ist, bevor Sie Einzelheiten zur Behandlung oder Preise anfordern.
Brustverkleinerung
Brustverkleinerung
Ja, es ist möglich, aber es besteht ein erhöhtes Risiko, Schwierigkeiten beim Stillen zu haben, da während der Operation ein Teil der Brustdrüse entfernt wird (die Drüse enthält die Milchgänge, durch die die Muttermilch fließt).
Es ist wichtig zu verstehen, dass der Zeitpunkt des Eingriffs das Ergebnis nicht verändert: Auch wenn die Operation lange Zeit vor einer zukünftigen Schwangerschaft durchgeführt wird, bleibt die Auswirkung auf die Stillfähigkeit im Wesentlichen gleich.
Wenn das Stillen für Sie eine Priorität ist, ist es ideal, diesen Eingriff nach Abschluss der Familienplanung und nach dem Ende der Stillzeit durchzuführen.
Diese Art von Operation kann in der Regel 3–4 Monate nach der Entbindung durchgeführt werden, wenn Sie nicht stillen, oder 6 Monate nach dem Abstillen, damit sich das Brustgewebe nach den Veränderungen durch Schwangerschaft und Stillzeit stabilisieren kann.
Zu den möglichen Risiken nach einer Brustverkleinerung zählen: Hämatome (Blutergüsse), Infektionen, Serombildung (Flüssigkeitsansammlungen) oder eine eingeschränkte Durchblutung der Brustwarze bzw. der Areola. Das Nichtrauchen vor und nach der Operation verringert das Risiko einer Gewebsnekrose erheblich. Weitere mögliche Folgen sind eingeschränktes Stillvermögen, vorübergehender oder dauerhafter Gefühlsverlust im Bereich der Brustwarze, Asymmetrien oder sichtbare Narbenbildung.
Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wird die Schnitte so setzen, dass die Narben möglichst unauffällig bleiben. Nach der Operation erhalten Sie ausführliche Nachsorgeempfehlungen, etwa den Hinweis, die Narben nicht direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Zur Förderung der Narbenheilung können Silikongele, Narbencremes oder -öle verwendet werden. Wie stark die Narben sichtbar bleiben, hängt individuell von Ihrer Hautbeschaffenheit, Pigmentierung und Heilungstendenz ab.
In den ersten zwei Tagen nach dem Eingriff kann ein gewisses Druck- und Spannungsgefühl aufgrund von Schwellungen auftreten. Ihr Chirurg wird Ihnen geeignete Schmerzmittel und Antibiotika verschreiben und Ihnen Ruhe und viel Wasser empfehlen, um Ihre Genesung zu unterstützen.